Trinkwasserschutz durch intelligente Risikobewertung
Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Mit neuen Anforderungen der Trinkwasserverordnung bringen wir die fachliche Expertise ein, um Gefährdungen zu bewerten und maßgeschneiderte Risikomanagementmaßnahmen zu entwickeln. So leisten wir einen aktiven Beitrag zum Schutz von Trinkwasservorkommen.
Verlässliches und sauberes Grund- und Oberflächenwasser ist die Basis für unsere Trinkwasserversorgung. Mit der neuen Trinkwassereinzugsgebietsverordnung (TrinkwEGV) sollen potenzielle Gefahrenquellen entlang des Wasserkreislaufs frühzeitig erkannt und durch geeignete Maßnahmen minimiert werden. Doch was genau bedeutet das? Als Experten für Grundwasserrisikomanagement unterstützen wir Kund:innen mit einem strukturierten Ansatz zur Risikobewertung und einem Maßnahmenkatalog entsprechend den individuellen Erfordernissen.
Der Weg zur sicheren Wasserversorgung
Das Herzstück unserer Risikobewertung nach der TrinkwEGV ist die systematische Ermittlung des Rohwasserrisikos – also der Gefährdung eines Trinkwasservorkommens durch potenzielle Schadstoffquellen. Im Fokus stehen dabei drei zentrale Begriffe:
- Gefährdungsträger wie Straßen, landwirtschaftliche Nutzung oder industrielle Anlagen, die als mögliche Quellen von Schadstoffen gelten.
- Ausgangsrisiko, das das Gefährdungspotenzial direkt am Ort des Gefährdungsträgers beschreibt.
- Schutzwirkung, die durch den Transport im Untergrund entsteht und die Auswirkungen des Ausgangsrisikos auf das Rohwasser verringern kann.
Mit unserer umfangreichen Expertise und GIS-gestützten Analysen ermitteln wir systematisch diese Faktoren, um ein realistisches Bild der Risiken in einem Trinkwassereinzugsgebiet zu erhalten. Dadurch lassen sich Gebiete präzise definieren, in denen ein besonderer Handlungsbedarf besteht.
Individuelle Maßnahmen für den Trinkwasserschutz
Unser Ziel in der Risikobewertung? Ein Maßnahmenplan, der den Schutz von Trinkwasservorkommen effektiv und nachhaltig stärkt. Hier greifen wir auf jahrelange Erfahrung zurück, um maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. Die Breite der Optionen reicht von präventiven über risikomindernde Maßnahmen bis hin zur Anpassung von Untersuchungsprogrammen:
- Präventive Ansätze wie die Ausweitung und Anpassung von Wasserschutzgebieten sorgen für den grundlegenden Schutz wertvoller Ressourcen.
- Maßnahmen zur Risikominderung, etwa durch technische Anpassungen an Straßen oder die Kooperation mit der Landwirtschaft, helfen dabei, bestehende Risiken aktiv zu verringern.
- Untersuchungsprogramme wiederum optimieren die Probenahme und Überwachung und stellen sicher, dass auf erkannte Probleme gezielt reagiert werden kann.
Herausforderungen – und wie wir sie meistern
Ein zentraler Aspekt unserer Arbeit ist neben der fachlichen Analyse auch die Entwicklung von Lösungsansätzen, die sich praktisch umsetzen lassen. Beispielsweise kann es bei der Umsetzung der Maßnahmen Zielkonflikte geben, etwa mit landwirtschaftlichen Interessen. In solchen Fällen entwickeln wir alternative Maßnahmen, wie die Optimierung von Schutzgebietsbegrenzungen oder die Einführung effektiverer Kontrollen von Risikobereichen.
Abb.: Technische Maßnahmen an Regenüberlaufbecken
Ihr Partner für den Wasserschutz der Zukunft
Mit unserer Risikobewertung schaffen wir eine fundierte Grundlage für die Arbeit der Wasserschutzbehörden. So sorgen wir nicht nur dafür, dass die Anforderungen erfüllt werden, sondern liefern auch konkrete Vorschläge für modernste Risikomanagementmaßnahmen. Wir arbeiten eng mit Behörden, Wasserversorgern und anderen Akteuren zusammen.
Unser Credo: Lösungen entwickeln, die sich nicht nur in der Theorie, sondern vor allem in der Praxis bewähren.
Möchten Sie mehr erfahren? Unsere Expert:innen stehen Ihnen für eine individuelle Beratung Ihrer Wasserschutzprojekte zur Verfügung.






