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Arbeitsschutz geht uns alle an!

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes unter Berücksichtigung der Umstände zu treffen, die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit beeinflussen.“ (§3 (1) Arbeitsschutzgesetz – ArbSchG).

Diese übergeordnete Pflicht und Verantwortung im Arbeits- und Gesundheitsschutz gilt für jedes Unternehmen in Deutschland – vom kleinen ortsansässigen Handwerksbetrieb über mittelständische Unternehmen bis hin zu internationalen Konzernen mit mehreren Standorten in Deutschland.

Wir, die HPC AG mit der Abteilung EHS Beratung („Environment, Health, Safety“ oder kurz EHS) in Kriftel bei Frankfurt, unterstützen unsere Kunden als Dienstleister, um diese übergeordnete Unternehmerverantwortung im Arbeits- und Gesundheitsschutz und auch im Umweltschutz zu erfüllen.

Oft entwickeln sich EHS-Projekte in Deutschland aus Anfragen unserer internationalen Inogen-Partner. Ein Beispiel hierfür sind unsere EHS-Dienstleistungen für einen internationalen Tech-Konzern mit Standort in München, welche mit der personellen Unterstützung des lokalen EHS-Managers ihren Anfang nahmen.

Eines der wichtigsten Ziele eines EHS-Managers ist es, die Einhaltung der geltenden Rechtsvorschriften anzustreben, den Grad der Einhaltung zu überwachen und ihn zu optimieren. Mit diesem Ziel vor Augen wurden wir zunächst mit der Durchführung eines EHS Gap Assessments an einem Standort in Bayern beauftragt. EHS Gap Assessments geben dem Unternehmen Aufschluss darüber, wo das Unternehmen in Bezug auf geltende Arbeitsschutz- und Umweltschutzvorschriften steht und was das Unternehmen tun kann, um die identifizierten Lücken („gaps“) zu schließen. Mit den Ergebnissen aus dem initialen EHS Gap Assessment wurde gemeinsam mit dem EHS-Manager und HPC eine sogenannte „Roadmap“ – ein Fahrplan – entwickelt, welche die erforderlichen Maßnahmen zur Schließung dieser Lücken sowie eine zeitliche Ablaufplanung beinhaltete. Wesentliche ermittelte Befunde bezogen sich dabei auf die Arbeitsschutzorganisation, die Notfallplanung, die Gefährdungsbeurteilungen und Unterweisungen sowie auf die arbeitsmedizinische Vorsorge.

Hervorzuheben ist an dieser Stelle die Entscheidung des Tech-Unternehmens, bei der Behebung der ermittelten Befunde anschließend mit dem HPC-Team weiterzuarbeiten, da unsere ausgebildeten Fachkräfte für Arbeitssicherheit die erforderliche Expertise und Erfahrung mitbringen. Das HPC-Team kann dabei zusätzlich auf Fachwissen in den Themenfeldern Brandschutz und Laserschutz zurückgreifen. Bei spezifischen Fragestellungen, beispielsweise zur Frage, ob in der Raumluft oder in der Gebäudesubstanz Schadstoffe wie Asbest oder PCB vorhanden sind, stehen dem HPC-Team zahlreiche weitere Experten in Kriftel/Frankfurt und an anderen Standorten in Deutschland zur Seite.

Die Beratung und Unterstützung zum Aufbau einer Arbeitsschutzorganisation bestand aus mehreren Teilaufgaben und -schritten. Während die Aufklärung über die rechtlichen Anforderungen zur Arbeitsschutzorganisation in Deutschland herausfordernd ist und stetig fortgeführt wird, konnte das HPC-Team zeitnah gemeinsam mit dem EHS-Manager und Standortverantwortlichen Freiwillige ansprechen, die bereit waren, die Rolle eines Sicherheitsbeauftragten, betrieblichen Ersthelfers oder Brandschutzhelfers zu übernehmen. Es wurden erforderliche Anbieter für diese Art von Schulungen ermittelt, Angebote eingeholt, Schulungen organisiert und durchgeführt. Zusätzlich wurde das Unternehmen dabei unterstützt, einen Rahmenvertrag für die ebenfalls rechtlich geforderte betriebsärztliche Betreuung abzuschließen. Zuletzt wurde ein Arbeitsschutzausschuss (ASA) gebildet, welcher sich quartalsweise zusammensetzt, um Erfolge, Risiken und ausstehende Maßnahmen zu besprechen. HPC übernimmt dabei sowohl die Rolle der „Fachkraft für Arbeitssicherheit“ als auch die Moderation während jeder Sitzung.

Gemeinsam mit dem EHS-Manager wurde die Notfallplanung diskutiert, betriebliche Notfallpläne erstellt und Unterweisungen zum Verhalten bei Unfällen und Notfällen durchgeführt. Des Weiteren wurden Evakuierungsübungen geplant, durchgeführt und dokumentiert. Erste Gefährdungsbeurteilungen für Arbeitsplätze einschließlich der erforderlichen Dokumentation wurden realisiert.

Aus der Be- und Abarbeitung der Befunde aus der ersten Roadmap ergaben sich weitere Aufgaben, bei welchen HPC das Tech-Unternehmen unterstützen kann. Ursächlich hierfür waren zum einen unternehmerische Veränderungen, wie personelle Wechsel, Umstrukturierungen oder Zukäufe, die weitere Bedarfe für externe Dienstleistungen mit sich brachten. Zum anderen ergaben sie sich aus Unternehmensvorgaben, den sogenannten EHS Corporate Requirements: auch hier ist HPC bei der Implementierung unterstützend und beratend tätig.

Nach dem ersten EHS Gap Assessment für den Standort in München wurden weitere Assessments an mehr als 15 Standorten in Deutschland für das Unternehmen durchgeführt. Aus jedem Assessment wurden Roadmaps abgeleitet. Das HPC-Team unterstützt auch bei der Umsetzung der Befunde. Mittlerweile wurden für jeden Standort zusätzlich EHS Legal Compliance Audits umgesetzt. Diese Audits informieren das Unternehmen darüber, welche (weiteren) Maßnahmen im Hinblick auf die Gesetzgebung erforderlich sind und in welchen Bereichen das Unternehmen ggf. nicht regelkonform agiert.

Hier noch eine Übersicht zu weiteren Betätigungsfeldern des HPC-Teams im Bereich EHS:

  • Aufbau einer EHS-Organisation
  • Organisation und Durchführung von Arbeitsschutz-Ausschusssitzungen
  • Aufbau und Unterstützung bei der Umsetzung der arbeitsmedizinischen Vorsorge
  • Gefährdungsbeurteilungen (Arbeitsplätze allgemein; Umgang mit Gefahrstoffen; Werkzeuge, Maschinen und Ausrüstungen; Handhabung von Lasten; Künstliche optische Strahlung; Elektromagnetische Felder)
  • Unterstützung bei der Planung und Umsetzung sicherheitstechnischer Unterweisungen und Schulungen
  • Aufbau und Unterstützung bei der Umsetzung betrieblicher Notfallpläne einschließlich der lokalen Notfall-Teams
  • Unfallmanagement und -prävention, Unfalluntersuchungen
  • Betriebliche Unterstützung bei pandemischen Maßnahmen
  • Unterstützung bei der Implementierung von EHS Corporate Richtlinien und Programmen
  • Begleitung bei Ankäufen und Anmietungen, EHS Risikobeurteilungen
  • Betriebliches Abfallmanagement

Das HPC-Team wird dabei während der Erbringung der Leistungen sowohl remote als auch vor Ort tätig. Standortbesuche erfolgen mehrmals im Jahr, einzelne Standorte werden dauerhaft vor Ort betreut.

Unsere Tätigkeiten als externer Dienstleister erfordern ein hohes Maß an regelmäßigem Austausch und Abstimmung mit dem Kunden sowie den jeweiligen Interessensvertretern („Stakeholdern“). Je nach Erfordernis und Aufgabe können hier regelmäßige tägliche oder wöchentliche Absprachen notwendig sein oder es sind Besprechungen in variablen Zeitabständen vorzusehen. Zu den Stakeholdern gehören das lokale und regionale EHS-Team, das Facility-Team, das Notfall-Team („emergency response team – ERT“), die Personalabteilungen, die jeweiligen Standortverantwortlichen sowie der Betriebsrat.

Die HPC AG ist in Zusammenarbeit mit verschiedenen Inogen-Partnern für diverse Arbeitsschutzprojekte tätig, aus denen Beratung, Betreuung und Dienstleistungen zu EHS-Themen beispielhaft hervorgehen. Die HPC-Arbeitsschutzexperten bewerten die Relevanz der Vorschriften in Bezug auf Unternehmensstandorte oder -tätigkeiten und schaffen so einen Blick auf das Wesentliche. Dabei kann HPC dazu beitragen, dass Unternehmen bezüglich Arbeits-, Gesundheitsschutz und Umweltschutz rechtssicher, kosteneffizient, nachhaltig und ethisch gesteuert werden können.

Um weitere Informationen zu den verfügbaren Leistungen zu erhalten, kann jederzeit Kontakt mit  Selvi Kocak-Pasolar (HPC Frankfurt/Kriftel) aufgenommen werden.

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